Deo gegen Schwitzen – darauf kommt es an

Deos sind für viele Menschen unverzichtbar. Denn übermäßiges Schwitzen und starker Schweißgeruch werden als unangenehm empfunden. Doch wie kommt es dazu und welches Deo hilft wirklich? Was ist der Unterschied zwischen Deodorant und Antitranspirant? Wir klären hier auf.

Welche Arten von Deo gibt es?

Es gibt es in verschiedenen Arten und Anwendungsformen von Deo. Hier finden Sie eine Übersicht dazu und welche Eigenschaften das jeweilige Produkt mit sich bringt. 

Roll-On

Ein Roll-On enthält flüssige bis leicht cremige Deo-Formulierungen und verfügt über eine Kugel, die sich beim Auftragen um sich selbst dreht. Auf diese Weise wird das Deo auf der Haut verteilt. Durch seine Form passt sich der Deo-Roller dem Achselbereich an und ermöglicht so eine bequeme Anwendung. 

Deo-Stick

Der Deo-Stick ist dem Roll-On ähnlich und lässt sich durch seine runde oder ovale Form ebenfalls komfortabel anwenden. Im Gegensatz zum Deo-Roller enthält der Stick jedoch eher cremig-harte Formulierungen. Am unteren Ende seiner Verpackung befindet sich ein Rädchen, über das der Deo-Stick nach und nach für den Verbrauch nach oben gedreht werden kann. 

Deo-Spray

Dank des feinen Sprühnebels hinterlässt ein Deo-Spray kein klebriges Gefühl auf der Haut. Darüber hinaus hat es beim Auftragen einen leicht kühlenden Effekt, sodass es besonders bei warmen Temperaturen für angenehme Erfrischung sorgt. Deo-Spray kann Alkohol enthalten, daher sollten Sie bei empfindlicher Haut das Produkt Ihrer Wahl zunächst an einer kleinen Hautstelle testen. 

Deo-Creme

Eine Deo-Creme wirkt nicht nur Schweißgeruch entgegen, sondern verleiht der Haut zusätzlich ein gepflegtes Gefühl. Die sanften Formulierungen enthalten in der Regel keinen Alkohol und sind auch für empfindliche Haut geeignet. Deo-Creme hat zudem den Vorteil, dass sie meist sehr ergiebig ist. 

Deo-Kristall 

Deo-Kristalle werden häufig als Ersatz für aluminiumhaltige Antitranspirantien verwendet. Was oft nicht bekannt ist: Die meisten Deo-Kristalle bestehen aus Alaunsalzen wie etwa Potassium Alum und Ammonium Alum – zwei natürlich vorkommenden Aluminiumsalze. Die Aluminiumkonzentration in Kristalldeos ist somit meist um ein Vielfaches höher als in herkömmlichen Antitranspirantien. 

Deo-Puder

Deo-Puder wird auch als Körper-Puder bezeichnet, da es neben den Achselhöhlen noch andere Körperbereiche, wie beispielsweise die Füße, parfümieren kann. Deo in pudriger Form eignet sich insbesondere für sehr empfindliche Haut.

Deodorant vs. Antitranspirant – Wo liegt der Unterschied?

Bei den verschiedenen Arten von Deo wird zwischen zwei unterschiedlichen Wirkungsweisen unterschieden: Deodorant und Antitranspirant. 

Wirkungsweise von Deodorants

Deos helfen nicht gegen das Schwitzen an sich, sondern sorgen vor allem mit Duftstoffen für eine Überdeckung des Geruchs – sie wirken also desodorierend. Die meisten Deos enthalten zudem auch antimikrobielle Wirkstoffe, um der Zersetzung des Schweißes und somit Geruchsbildung entgegenzuwirken. 

Wirkungsweise von Antitranspirant

Ein Antitranspirant (oder Antiperspirant) hemmt das Schwitzen. In der Regel geschieht dies durch Aluminiumsalze, die sich auf der Haut auflösen und die Schweißdrüsen für einige Zeit verengen. Auf diese Weise wird die Schweißbildung gemildert, ohne die Temperaturregulation des Körpers zu beeinflussen. 

Tipp: Es gibt auch Antitranspirantien für das Gesicht, die Hände, den Intimbereich und die Füße. Diese sind vor allem in Form von Lotionen, Sprays oder Tüchern erhältlich.

Warum schwitze ich eigentlich?

Schwitzen hat gleich mehrere Vorteile. Es kühlt den Körper herunter – zum Beispiel bei hohen Temperaturen, körperlicher Anstrengung, in emotional stressigen Situationen oder nach scharfem Essen. Darüber hinaus kann Schweiß Giftstoffe aus dem Organismus transportieren(1) und ist Teil des schützenden Hydrolipidfilms der Haut. Schwitzen ist somit eine natürliche und sinnvolle Funktion des Körpers und hat nichts mit mangelnder Körperhygiene zu tun. Die Schweißdrüsen erfüllen dabei verschiedene Funktionen.

Ekkrine Schweißdrüsen

Ekkrine Schweißdrüsen sorgen wie eine Klimaanlage für die Thermoregulation. Die Flüssigkeit verdunstet auf der Haut und entzieht dem Körper so die übermäßige Wärme. Bei körperlicher Anstrengung arbeiten daher vorwiegend die ekkrinen Schweißdrüsen, um eine normale Körpertemperatur sicherzustellen.(2)

Apokrine Schweißdrüsen

Apokrine Schweißdrüsensind Duftdrüsen und befinden sich insbesondere in den Achselhöhlen und im Schambereich. Sie sind nicht an der Thermoregulation beteiligt² und werden erst ab der Pubertät aktiv. Vor allem bei Stress, Angst oder Erregung sondern die apokrinen Schweißdrüsen Duftstoffe ab.

Schwitzen – Wann zum Arzt?
In manchen Fällen kann Schwitzen ein Anzeichen für medizinisch relevante Anliegen sein. Bei plötzlichen Schweißausbrüchen, starkem Schwitzen ohne erkennbaren Grund oder wiederholtem nächtlichen Schwitzen ist ein Arztbesuch ratsam. 

Warum riecht Schweiß so unangenehm?

Frischer Schweiß besteht zu rund 99 % aus Wasser(3) und ist in der Regel geruchslos. Das restliche 1 % ist eine Mischung aus Milchsäure, Harnstoff, Aminosäuren, Natrium, Kalium sowie verschiedenen Zuckern und Fetten. Der typischerweise als unangenehm bis beißend empfundene Geruch entsteht erst, wenn die auf der Hautoberfläche angesiedelten Bakterien den Schweiß in seine Bestandteile zersetzen. Generell ist der Geruch von Schweiß und auch seine Intensivität sehr individuell und hängt von einer Vielzahl verschiedener Faktoren ab.

 

Dadurch bedingt kann es sein, dass Deo nicht immer gleich wirkt und es hin und wieder trotz Deo zu Schweißgeruch kommt. In diesem Fall lohnt es sich, verschiedene Produkte auszuprobieren, um das für Sie passende Deo zu finden. 

Welches Deo hilft bei starkem Schwitzen?

Bei starkem Schwitzen reicht ein Deodorant oft nicht aus. Auch „normale“ Antitranspirantien stoßen hier manchmal an ihre Grenzen. Am besten eignet sich ein Antitranspirant mit besonders langer Wirkungsdauer, wie zum Beispiel die DEO Creme Anti-Transpirant mit 7-Tage-Wirkung. Dank ihrer Wirkungsweise können diese Antitranspirantien bei regelmäßiger Anwendung zu einem kontinuierlich geringer werdenden Schweißfluss beitragen.

Welches Deo sollte ich bei empfindlicher Haut verwenden?

Empfindliche Haut kann auf die Anwendung von Deo mit Irritationen reagieren. Daher sollten Sie ein Deo speziell für empfindliche Haut wählen. Die Formulierungen sind besonders sanft und auf die Bedürfnisse sensibler Haut abgestimmt. Deos mit hautberuhigenden Wirkstoffen schenken empfindlicher Haut eine Extraportion Pflege. Der DEO Anti-Transpirant 48h für sehr empfindliche oder epilierte Haut Roll-On etwa enthält zusätzlich Proline Cutei und beruhigt die Haut.

Wichtige Wirkstoffe in Deodorants

Damit Deo seine bestmögliche Wirkung entfalten kann, sind folgende Wirkstoffe als Grundlage besonders wichtig. 

• Geruchsabsorber und Antioxidantien
Geruchsabsorber, wie Zinkrizinoleat, umhüllen die geruchsbildenden Substanzen und Antioxidantien können der Geruchsentstehung entgegenwirken. Der Geruch ist theoretisch noch vorhanden, kann aber nicht mehr oder nur noch schwach wahrgenommen werden. Zusätzlich sorgen Geruchsabsorber dafür, dass sich die Geruchsstoffe langsamer verbreiten. 

• Enzyminhibitoren 
Damit der Schweiß zersetzt werden kann, verwenden Bakterien bestimmte Enzyme. Enzyminhibitoren (oder Enzymhemmer) sind Wirkstoffe, die diese Enzyme deaktivieren. Die Bakterien selbst werden dabei nicht beeinflusst oder geschädigt. 

• Geruchsüberdecker
Als Geruchsüberdecker werden meist ätherische Öle oder Duftstoffe verwendet. Ihre Formulierungen sind so konzipiert, dass sie im Zusammenspiel mit dem körpereigenen Geruch ein angenehmes Duftgefühl auf der Haut hinterlassen. 

Schädlich? – Deos mit oder ohne Aluminium?

„Deos mit Aluminium sind schädlich“ – diese Meinung ist weit verbreitet. Lange Zeit standen Aluminiumsalze im Verdacht, verschiedene Erkrankungen zu begünstigen. Das SCCS (Scientific Committee on Consumer Safety) veranlasste angesichts einer unzureichenden Datenlage mehrere Studien zu den Auswirkungen von Aluminium bei Aufnahme über die Haut. Im Jahr 2020 schließlich gab das SCCS in einer Stellungnahme bekannt, dass Aluminium in Kosmetika nicht bedeutend zu der vom Körper täglich aufgenommenen Aluminium-Menge beiträgt.(4) Im selben Jahr veröffentlichte auch das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung eine Stellungnahme, laut der gesundheitliche Beeinträchtigungen durch aluminiumhaltige Antitranspirantien unwahrscheinlich sind.(5)


Das sind gute Nachrichten für alle, die sich auf einen in der Regel recht effektiven Deo-Schutz verlassen möchten. Neben Aluminiumsalzen sind derzeit keine anderen Wirkstoffe bekannt, die der Schweißbildung so zuverlässig und hautverträglich entgegenwirken können. 

Viel hilft nicht viel – wie wende ich Deo richtig an?

Egal, ob Deodorant oder Antitranspirant: um die bestmögliche Wirkung zu erzielen, ist die richtige Anwendung wichtig. 

Morgens oder abends – wann ist Deo am effektivsten?

Wann Sie Ihr Deo am besten auftragen, hängt tatsächlich von der Produktart ab. Geruchmildernde Deos können morgens angewendet werden, um mit einem frischen Gefühl in den Tag zu starten. Die Verwendung von Antitranspirantien ist dagegen vor dem Zubettgehen sinnvoller. Während wir schlafen, sind die Schweißdrüsen in der Regel weniger aktiv. So können die schweißmildernden Inhaltsstoffe besser auf die Haut einwirken und tagsüber für zuverlässigen Schutz sorgen.

Deo immer auf sauberer, trockener Haut anwenden

Auf schweißbedeckter, nasser oder feuchter Haut wirken die Inhaltsstoffe des Deos weniger gut. Das ist zum Beispiel auch wichtig, wenn Sie dazu neigen, nach dem Duschen oder Baden direkt wieder zu schwitzen. Lassen Sie den Körper also zunächst herunterkühlen und säubern Sie bei Bedarf die Achselhöhlen erneut, bevor Sie Ihr Deo auftragen. 

Deo und Rasur – was gibt es zu beachten? 

Eine Rasur bedeutet eine starke Beanspruchung für die Haut. Besonders bei empfindlicher Haut kommt es anschließend nicht selten zu Rasurbrand: die Haut neigt zu Trockenheit, Rötungen, Brennen oder Juckreiz. Die Anwendung eines Deos kann Hautirritationen auf frisch rasierter, empfindlicher Haut zusätzlich verstärken. Unser Tipp: Deos ohne Antitranspirantien und Alkohole sind schonend zu beanspruchter Haut nach der Rasur. Außerdem ist es ratsam, der Haut zwischen Rasur und Deo etwas Zeit zur Regeneration zu gönnen – idealerweise über Nacht. 

Deo für unterwegs – so geht es richtig 

Es gibt Temperaturen und Situationen, die uns auch unterwegs ins Schwitzen bringen. Das weckt häufig den Wunsch, unseren Deo-Schutz zu erneuern. Damit Ihr Deo bei dieser Anwendung seine volle Wirkung entfalten kann, reicht ein bloßes Nachsprühen allerdings nicht aus. Reinigen Sie Ihre Achseln zuerst mit Feuchttüchern, um die Haut von Schweiß und Deo-Rückständen zu befreien. Lassen Sie die Haut trocknen und tragen Sie anschließend das Deo auf. 

Wie vermeide ich Deoflecken auf meiner Kleidung?

Deoflecken auf der Lieblingskleidung sorgen nicht selten für Ärger und Frust. Typische Spuren von Deo auf Textilien sind gelbliche Verfärbungen oder weiße Rückstände. Dabei gibt es einige Tipps, mit denen Sie den ungeliebten Flecken vorbeugen können: 

• Lassen Sie das Deo vor dem Anziehen Ihres Oberteils einige Minuten einwirken.
• Achten Sie darauf, dass das Deo beim Auftragen nicht in direkten Kontakt mit Ihrer Kleidung kommt (beispielsweise bei einer Auffrischung zwischendurch oder unterwegs).
• Verwenden Sie Deos, die dank Anti-Weiße-Rückstände- oder Anti-Gelbe-Flecken-Formel vor Fleckenbildung schützen.

Deoflecken entfernen

Sind Deoflecken erst einmal auf der Kleidung, halten sie sich dort meist hartnäckig. Werden die Textilien einfach in die Waschmaschine gegeben, verstärkt das Waschmittel die Deoflecken häufig noch und lässt sie gelb und hart werden. Wir empfehlen Ihnen, Deoflecken vor der Wäsche gezielt zu behandeln. Dafür eignen sich zwei einfache Hausmittel besonders gut: Essigessenz entfernt Deoflecken aus dunkler Kleidung, während Natron bei heller Kleidung hilfreich ist. 

Bitte beachten Sie: Natron kann eine bleichende Wirkung auf Textilien haben, daher sollte es nicht für dunkle oder bunte Kleidung verwendet werden

Mythen rund um das Thema „Deo und Schwitzen“

Es ranken sich verschiedene Mythen um das Thema Schwitzen und Deo. Wir klären die Häufigsten davon für Sie auf. 

• „Schweiß riecht immer unangenehm“
Frischer Schweiß riecht normalerweise nicht unangenehm. Ausnahmen dazu können zum Beispiel die Pubertät oder bestimmte Erkrankungen sein. Letzteres gilt auch, wenn der Schweiß plötzlich anders oder saurer riecht als gewohnt. 

• „Durch Schwitzen kann man abnehmen“
Schwitzen führt nicht zu einer Gewichtsabnahme. Ein vorübergehender Gewichtsverlust kommt lediglich durch den Wasserverlust beim Schwitzen zustande. Um langfristig abzunehmen, muss der Fettanteil des Körpers verringert werden. 

• „Deos verstopfen die Poren“
Besonders im Zusammenhang mit Antitranspirantien wird häufig von verstopften Poren gesprochen. Antitranspirantien verschließen die Schweißdrüsen jedoch nicht vollständig, sondern verengen sie nur. Auf diese Weise wird die Schweißbildung gehemmt, ohne die Poren zu verstopfen. 

Was kann ich gegen Schweißgeruch tun?

Die Wirkung von Deodorants und Antitranspirantien können Sie mit geeigneten Maßnahmen in ihrem Alltag unterstützen. Wir haben vier nützliche Tipps für Sie zusammengestellt. 

 

Achseln rasieren 

Die Achselhöhlen zu rasieren, verringert zwar nicht den Schweißfluss, kann aber der Entstehung von Schweißgeruch entgegenwirken. Behaarte Achselhöhlen bieten aufgrund ihrer Beschaffenheit ein warm-feuchtes Umfeld, indem sich Bakterien besonders wohlfühlen. Sind die Achselhöhlen dagegen haarfrei, siedeln sich weniger Bakterien an und der frische Schweiß wird nicht so schnell zersetzt. 

Atmungsaktive Kleidung aus Naturfasern 

Auch die Wahl der Kleidung kann Schweißgeruch beeinflussen. Kunstfasern beispielsweise fördern das Schwitzen, weil sie nicht oder nur minimal luftdurchlässig sind. Liegt die Kleidung dabei eng am Körper an, sind sichtbare Schweißflecken keine Seltenheit. Auch Schweißgeruch wird auf diese Weise indirekt begünstigt. Textilien aus Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen dagegen sind atmungsaktiv und können Schweißbildung vorbeugen oder mildern. 

Ausgewogene Ernährung

Unsere Ernährung kann sowohl die Schweißbildung anregen als auch den Körpergeruch verändern. Scharfes Essen – wie zum Beispiel Chilischoten – stimuliert die Rezeptoren in der Haut, die normalerweise auf Hitze reagieren.(6) Daraufhin beginnen die Schweißdrüsen, die Körpertemperatur zu regulieren und uns bricht der Schweiß aus. Bestimmte Nahrungsmittel wie Knoblauch, Zwiebeln, Broccoli oder rotes Fleisch enthalten Schwefelverbindungen, die vom Körper abgebaut und zum Teil über den Schweiß wieder ausgeschieden werden.(7) Wird der Schweiß auf der Haut schließlich von Bakterien zersetzt, kann es zu Geruchsbildung kommen. Hier hilft also vor allem, diese Lebensmittel nach Möglichkeit nicht zu häufig zu konsumieren. 

Gesunder Lebensstil

Nicht nur die Ernährung, auch ein gesunder Lebensstil an sich hat Einfluss darauf, wie stark wir schwitzen – und damit indirekt auf eine mögliche Entwicklung von Schweißgeruch. Alkohol(8), Koffein(9) und Nikotin(10) beispielsweise können schweißtreibend wirken. Falls Sie stark schwitzen, kann es lohnend sein, diese Auslöser in Betracht zu ziehen. Schwitzen Sie häufig in Stresssituationen, können Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation zu mehr Gelassenheit im Alltag beitragen.

Was kann ich gegen Schweißgeruch tun?

Die Wirkung von Deodorants und Antitranspirantien können Sie mit geeigneten Maßnahmen in ihrem Alltag unterstützen. Wir haben vier nützliche Tipps für Sie zusammengestellt. 

 

Achseln rasieren 

Die Achselhöhlen zu rasieren, verringert zwar nicht den Schweißfluss, kann aber der Entstehung von Schweißgeruch entgegenwirken. Behaarte Achselhöhlen bieten aufgrund ihrer Beschaffenheit ein warm-feuchtes Umfeld, indem sich Bakterien besonders wohlfühlen. Sind die Achselhöhlen dagegen haarfrei, siedeln sich weniger Bakterien an und der frische Schweiß wird nicht so schnell zersetzt. 

Atmungsaktive Kleidung aus Naturfasern 

Auch die Wahl der Kleidung kann Schweißgeruch beeinflussen. Kunstfasern beispielsweise fördern das Schwitzen, weil sie nicht oder nur minimal luftdurchlässig sind. Liegt die Kleidung dabei eng am Körper an, sind sichtbare Schweißflecken keine Seltenheit. Auch Schweißgeruch wird auf diese Weise indirekt begünstigt. Textilien aus Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen dagegen sind atmungsaktiv und können Schweißbildung vorbeugen oder mildern. 

Ausgewogene Ernährung

Unsere Ernährung kann sowohl die Schweißbildung anregen als auch den Körpergeruch verändern. Scharfes Essen – wie zum Beispiel Chilischoten – stimuliert die Rezeptoren in der Haut, die normalerweise auf Hitze reagieren.(6) Daraufhin beginnen die Schweißdrüsen, die Körpertemperatur zu regulieren und uns bricht der Schweiß aus. Bestimmte Nahrungsmittel wie Knoblauch, Zwiebeln, Broccoli oder rotes Fleisch enthalten Schwefelverbindungen, die vom Körper abgebaut und zum Teil über den Schweiß wieder ausgeschieden werden.(7) Wird der Schweiß auf der Haut schließlich von Bakterien zersetzt, kann es zu Geruchsbildung kommen. Hier hilft also vor allem, diese Lebensmittel nach Möglichkeit nicht zu häufig zu konsumieren. 

Gesunder Lebensstil

Nicht nur die Ernährung, auch ein gesunder Lebensstil an sich hat Einfluss darauf, wie stark wir schwitzen – und damit indirekt auf eine mögliche Entwicklung von Schweißgeruch. Alkohol(8), Koffein(9) und Nikotin(10) beispielsweise können schweißtreibend wirken. Falls Sie stark schwitzen, kann es lohnend sein, diese Auslöser in Betracht zu ziehen. Schwitzen Sie häufig in Stresssituationen, können Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation zu mehr Gelassenheit im Alltag beitragen.

Welches Deo ist das Richtige für mich?

Die Anforderungen an ein Deo sind sehr individuell. Bei Vichy finden Sie schnell und unkompliziert das Deo, dass perfekt zu Ihnen passt. 

Deo-Creme für besonders langanhaltenden Schutz

Die DEO Creme Anti-Transpirant mit 7-Tage-Wirkung ermöglicht eine besonders lange Wirksamkeit über sieben Tage. Die Deo-Creme eignet sich für Frauen und Männer, die intensiv schwitzen und die langanhaltende Wirksamkeit und Hautverträglichkeit miteinander verbinden wollen. 


Erfrischendes Deo-Spray

DEO Ultrafrisches Deodorant 24h im Zerstäuber und ohne Aluminium verleiht ein frisches und sicheres Gefühl – den ganzen Tag über. Die Formel mit antimikrobiellem Zinkrizinoleat vereint die Wirksamkeit eines Deodorants mit einem fruchtig-frischen Duft. 


Roll-On für stressige Situationen

DEO Stress Resist Anti-Transpirant 72h Roll-On bietet Wirksamkeit gegen Schwitzen, auch unter Stressbedingungen. Die Formel mit Antitranspirationswirkstoffen, ultra-absorbierenden Mineralstoffen und Perspicalm™ reguliert die Transpirationsspitzen in Stresszeiten.


Effizientes Deo-Spray für Männer

HOMME 72h Anti-Transpirant mit 3-fach Sprühkopf bietet effizienten Deo-Schutz mit einer hohen Wirkungsdauer. Die Formel wirkt adstringierend und geruchsregulierend – bis zu 72 Stunden. Die präzise kontrollierbare 3-fach-Sprühkraft sorgt für sofortige Frische. 


Deo-Stick ohne Aluminiumsalze

DEO Wirksames Deo ohne schweißhemmende Salze mit antibakteriellem Zinkrizinoleat verleiht der Deo-Pflege eine ultra-deodorierende Wirkung. Die Formel ohne Alkohol ist auch für empfindliche Haut geeignet und sorgt 24 Stunden lang für ein frisches und angenehmes Gefühl. 


Schwitzen erfüllt wichtige und sinnvolle Funktionen im menschlichen Körper. Starkes Schwitzen sowie Schweißgeruch werden dabei häufig als unangenehm empfunden. Mit einem Deo können Sie, je nach Bedarf, die Geruchsentstehung oder zusätzlich die Schweißbildung mildern. 

 

 

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Quellen:

1. Sheng J. et al. Monitoring of heavy metal levels in the major rivers and in residents’ blood in Zhenjiang City, China, and assessment of heavy metal elimination via urine and sweat in humans. Environ Sci Pollut Res Int. 2016 Jun; 23(11):11034-11045. URL: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26903134/
2.  Havlicek J., Saxton T. The effect of diet on human bodily odor. New Research on food Habits. Editors: K. Hasegawa, H. Takahashi. 2009; 35-44. URL: https://silo.tips/download/the-effect-of-diet-on-human-bodily-odors
3. Kobielak K., Kandyba E., Leung Y. Skin and Skin Appendage Regeneration. Translational Regenerative Medicine. 2015; 269-292. URL: https://www.sciencedirect.com/topics/medicine-and-dentistry/sweat-gland
4. Scientific Committee on Consumer Safety. OPINION ON the safety of aluminium in cosmetic products – submission II. 2020. URL: https://ec.europa.eu/health/system/files/2021-11/sccs_o_235.pdf
5. Bundesinstitut für Risikobewertung. Neue Studien zu aluminiumhaltigen Antitranspirantien: Gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Aluminium-Aufnahme über die Haut sind unwahrscheinlich. 2020. URL: https://www.bfr.bund.de/cm/343/neue-studien-zu-aluminiumhaltigen-antitranspirantien-gesundheitlichebeeinträchtigungen-durch-aluminium-aufnahme-ueber-die-haut-sind-unwahrscheinlich.pdf
6. Scientific American. Why is it that eating spicy “hot” food causes the same physical reactions as does physical heat (burning and sweating, for instance)? 1999, Oct. URL: https://www.scientificamerican.com/article/why-is-it-that-eatingspi/
7. Med Express. 7 things your body odor might be trying to tell you. Med Express. 2019 Press Releases & Media Coverage. 2019 Jun. URL: https://www.medexpress.com/about/newsroom/2019-press-releases-media-coverage/medexpressunusual-body-odor.html
8. Yoda T. et al. Effects of alcohol on thermoregulation during mild heat exposure in humans. Alcohol. 2005 Jul; 36(3):195-200. URL: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16377461/
9. Kim T-W. et al. Caffeine increases sweating sensitivity via changes in sudomotor activity during physical loading. J Med Food. 2011 Nov; 14(11):1448-55. URL: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21883004/
10. Druyan A. et al. The effects of smoking and nicotine ingestion on exercise heat tolerance. J Basic Clin Physiol Pharmacol. 2017 Mar; 28(2):167-170. URL: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27831921/

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