OK

OK Cancel

Danke!

Schliessen

Sonnenallergie: Ursachen, Symptome und was dagegen hilft

Wer sich viel in der Sonne aufhält und Sonnenstrahlen tankt, der tut seinem Immunsystem was Gutes. Denn durch die Sonneneinstrahlung wird die Bildung von Vitamin D in der Haut gefördert, welches eine wichtige Rolle beim Knochenaufbau spielt.

Auch unserer Psyche tut die Sonne gut. Wir kennen es doch alle: Scheint draussen die Sonne von einem wolkenlosen Himmel sind wir gleich viel besser gelaunt, als wenn wir in einen grauen Regentag hinausblicken. 

Doch zu ausgiebiges Sonnenbaden kann auch Nachteile haben. Besonders für Menschen mit empfindlicher Haut ist es ratsam, sich nicht zu lange und zu häufig ungeschützt den UV-Strahlen auszusetzen. Denn dies kann zu unerwünschten Hautreaktionen führen. 

Was ist eine Sonnenallergie?

In der Medizin gibt es den Begriff “Sonnenallergie” gar nicht. Mediziner sprechen hier von einer polymorphen Lichtdermatose, auch Sonnenekzem genannt. Bei uns in Mitteleuropa ist hiervon fast jeder Zehnte betroffen. Frauen deutlich häufiger als Männer.

Bei der Sonnenallergie wird die Entzündung der Haut durch Sonneneinstrahlung, hauptsächlich durch UV-Strahlen ausgelöst. Mögliche Ursachen hierfür können eine immunologische Reaktion sowie die Bildung von freien Radikalen sein. Besonders häufig tritt die Sonnenallergie dann auf, wenn wir lange nicht mehr in der Sonne waren, wie beispielsweise in den ersten Sommermonaten. 

Eine besondere Form der polymorphen Lichtdermatose ist die sogenannten Mallorca-Akne. Hier reagieren Radikale, welche durch die UV-Strahlung hervorgerufen werden, mit fetthaltigen Inhaltsstoffen von Sonnenschutzmitteln oder Pflegeprodukten zu Lipidperoxiden. Die Folge ist ein Hautausschlag, welcher sich in kleinen, akneartigen Pickeln äussert. 

Bis heute ist nicht klar, welche Ursachen einer Sonnenallergie zugrunde liegen. Bestimmte Medikamente, Chemikalien oder auch Erkrankungen können die Haut lichtempfindlicher machen. Auch vererbte Eigenschaften können eine Rolle spielen. 

So wirkt die UV-Strahlung auf die Haut

Die ultraviolette Strahlung stellt einen kleinen Teil unseres Sonnenlichts dar. Dieser besteht aus einer UV-A und einer UV-B-Strahlung. Die UV-B-Strahlung regt die Bildung von Melanin an. Melanin sorgt dafür, dass unsere Haut sich bräunt. Es dient ebenfalls als Schutz für die Haut vor schädigenden UV-Strahlen.

Ist unsere Haut nicht ausreichend geschützt, treffen die UV-B-Strahlen auf die Oberhaut und können so zu Hautrötungen oder einem Sonnenbrand führen. Im Gegensatz zu den UV-B-Strahlen dringen die UV-A-Strahlen viel tiefer in unsere Haut ein. Bei fehlendem Schutz können sie dadurch die Hautzellen schädigen und somit den Alterungsprozess unserer Haut beschleunigen. 

Welche Symptome treten bei einer Sonnenallergie auf?

Folgende Symptome können bei einer Sonnenallergie auftreten:

  • Juckreiz 
  • Rötungen der Haut 
  • Brennen 
  • Schmerzen 
  • Bläschenbildung 
  • Schuppung, Verkrustung oder Blutung 

Meist setzen die Beschwerden zeitverzögert ein. Das bedeutet, erst einige Stunden nach dem Bad in der Sonne rötet sich die Haut und fängt unangenehm an zu jucken und zu brennen. Die Art und Ausprägung kann bei den betroffenen Personen stark variieren.

Risikofaktoren, welche eine Sonnenallergie begünstigen

Generell sind in den meisten Fällen Menschen mit heller Haut eher von einer Sonnenallergie betroffen als dunklere Hauttypen. Kinder können ebenfalls empfindlicher auf Sonnenstrahlen reagieren als Erwachsene.

Mediziner gehen davon aus, dass der fehlende Schutzmechanismus der Haut erblich bedingt ist. Auch bei einem geschwächten Immunsystem geht man eher von einer allergischen Reaktion aus, als bei gesunden Menschen. 

Die Einnahme von bestimmten Medikamenten kann ebenfalls zu einem schnelleren Sonnenbrand auf der Haut führen.  

Was hilft bei einer Sonnenallergie am besten?

Wer von einer Sonnenallergie betroffen ist, den plagen Juckreiz, Rötungen und Schwellungen.

Medikamente werden nur bei schweren Fällen verabreicht. Handelt es sich um eine leichte Form der Sonnenallergie, so lässt diese sich auch mit einfachen Hausmitteln und der richtigen Gesichtspflege behandeln: 

Besonders Milchprodukte wie Quark oder Joghurt kommen hier zum Einsatz. Auf die betroffenen Stellen aufgetragen, kühlen sie die gerötete und gereizte Haut und verschaffen so Linderung. Auch versorgen sie die Haut mit Feuchtigkeit, welche diese nun dringend benötigt. 

Für die perfekte Pflege nach dem Sonnenbad eignet sich unsere Creme VICHY SONNENSCHUTZ hervorragend, um die von der Sonne gestresste Haut zu regenerieren und ihr die entzogene Feuchtigkeit zurückzugeben.

So beugen Sie einer Sonnenallergie vor

Es gibt einige Dinge, welche Sie tun können, um eine Sonnenallergie zu verhindern, wenn diese nicht erblich bedingt ist.

Nach einem langen Winter ist unsere Haut die starke Sonneneinstrahlung, wie wir sie ab März in der Regel haben, nicht mehr gewohnt. Daher ist es ratsam, gerade im Frühling unsere Haut schrittweise an die stärker werdende Sonne zu gewöhnen und nicht sofort mehrere Stunden am Stück ein Sonnenbad zu geniessen. So geben wir unserer Haut die Zeit, die sie braucht. 

Auch für Sonnenanbeter gilt, meiden Sie die Mittagssonne. Denn dann ist die Sonneneinstrahlung am stärksten und es kommt leicht zu Sonnenbränden und Allergien. 

Was auf keinen Fall fehlen darf, um einer Sonnenallergie vorzubeugen, ist die richtige Sonnencreme. Achten Sie auf einen hohen Lichtschutzfaktor und cremen Sie sich regelmässig alle paar Stunden ein. 

Mit unserer Pflegelinie CAPITAL SOLEIL mit Lichtschutzfaktor 30 oder 50 sind Sie perfekt geschützt und einem Bad in der Sonne steht nichts mehr im Wege. 

Kosmetikprodukte mit synthetischen Zusatzstoffen können allergische Reaktionen wie eine Sonnenallergie begünstigen. Daher sollten diese, wenn möglich vermieden werden. 

Fazit

Bemerken Sie bei sich nach einem Sonnenbad Symptome, welche einen Sonnenbrand oder eine Allergie vermuten lassen, so leiden Sie möglicherweise an einer Sonnenallergie. Eine Diagnose fällt in vielen Fällen oft schwer, da die Formen, Symptome und Ausprägungen sehr unterschiedlich ausfallen können. Es gibt nur begrenzte wissenschaftliche Erkenntnisse über die Ursachen und Risikofaktoren, welche mit einer Sonnenallergie zusammenhängen.

Es gibt generell verschiedene Behandlungsmöglichkeiten und zudem lassen sich bestimmte Vorbeugungsmassnahmen ergreifen, welche es Betroffenen leichter machen, mit einer Sonnenallergie umzugehen. Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel Akne im Sommer.

Zum Arzt gehen sollten Sie mit einer Sonnenallergie, wenn die Symptome zum ersten Mal auftreten, die Beschwerden schwerwiegend sind oder sich diese nicht mit Hausmitteln lindern lassen. 

go to top