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Kalte Hände: Die Ursachen und was Sie dagegen tun können

Kalte Hände im Winter

Sobald die Temperaturen fallen weicht auch jede Wärme aus Ihren Extremitäten und Hände und Füsse fühlen sich bald so an, als ob sie in einem Eisblock gefangen wären: Sie kennen das leider nur allzu gut. Die Ursache von kalten Händen und Füssen und was Sie gegen kalte Hände tun können, erfahren Sie hier.

Wärmemanagement des Körpers: Die Durchblutung

Bei niedrigen Temperaturen konzentriert sich der Körper darauf, lebenswichtige Organe wie Herz und Hirn mit Blut zu versorgen und damit warm zu halten. An Extremitäten wie Händen und Füssen wird hingegen gespart – aufgrund der Kälte verengen sich die Gefässe, die Durchblutung ist weniger gut gewährleistet und sie kühlen aus.

Kalte Hände und Füsse: Die Ursachen

Kalte Hände und Füsse entstehen also aufgrund einer Durchblutungsstörung. Wieso sie bei manchen Menschen stärker ausgeprägt ist als bei anderen, ist meistens dem jeweiligen Lebensstil geschuldet. Was mögliche Ursachen von kalten Händen und Füssen sind?

  1. Schlechte Ernährung: Ein Mangel an Vitaminen und Mineralien (vor allem B-Vitamine, Kalzium, Kalium, Magnesium)
  2. Rauchen und übermässiger Alkoholkonsum verschlechtern die Durchblutung. Bereits eine Zigarette kann den Blutfluss in der Haut für mehr als eine Stunde reduzieren.
  3. Übermässiger Stress oder zu wenig Schlaf: Das Ausschütten von Adrenalin verengt die Gefässe in den Extremitäten. 
  4. Gewisse Medikamente wie zum Beispiel Beta-Blocker, Krebsmedikamente oder Migränemedikamente verengen die Blutgefässe und führen zu einer verschlechterten Durchblutung. Informieren Sie sich dazu am besten bei Ihrem Arzt.

Kalte Hände – was tun?

Wir haben wertvolle Tipps für Sie, damit Ihre Hände auch bei kühleren Temperaturen warm bleiben:

  1. Tragen Sie Handschuhe: Wir geben zu, dieser Tipp ist ziemlich naheliegend. Fäustlinge sind wärmender als Fingerhandschuhe, auch wenn Sie unpraktisch sind. Besonders bei Fingerhandschuhen sollten Sie auf atmungsaktive Stoffe bauen, welche Feuchtigkeit nach Aussen transportieren. 
  2. Warme Kleidung: Und nicht nur dicke Handschuhe! Wenn der gesamte Körper warm gehalten wird, dann braucht er weniger Energie, um die inneren Organe zu versorgen und Hände und Füsse kommen nicht zu kurz. Sie werden sehen – tragen Sie eine Mütze, werden auch Ihre Hände weniger auskühlen. Übrigens: Besonders über den Kopf verliert der Körper viel an Wärme!
  3. Bewegung: Jede Art der Bewegung regt den Organismus an und somit die Energieversorgung: Gehen Sie zum Beispiel gewisse Strecken zu Fuss, die Sie sonst mit der Bahn oder mit dem Auto fahren würden. 
  4. Fingerübungen: Ballen Sie die Hände zu einer Faust und strecken Sie anschliessend die Finger aus. Wiederholen Sie das für das beste Resultat etwa 20 Mal am Stück. Auch ganz leichte Dehnübungen helfen die Durchblutung anzuregen: Kneten Sie Ihre Finger durch und lassen Sie die Handgelenke kreisen. All das gilt auch für die Füsse: Lassen Sie sie kreisen, massieren Sie sie oder wippen Sie auf der Stelle. 
  5. Ausreichend trinken: Wenn Sie genügend Flüssigkeit zu sich nehmen, dann unterstützen Sie Ihren Blutfluss. Vergessen Sie darauf, wird Ihr Blut dicker und kann schlechter fliessen. Trinken Sie 1,5 bis 2 L Wasser oder ungesüssten Tee am Tag. 
  6. Geben Sie Ihrem Körper kalt-warm: Wechselbäder für Arme und Füsse weiten die Blutgefässe, die Durchblutung wird verbessert und die Extremitäten kühlen nicht aus. 
  7. Vermeiden Sie Feuchtigkeit: Wenn Ihre Haut feucht ist, verdunstet das Wasser und kühlt die Hautoberfläche ab. Die Gefässe ziehen sich zusammen und kalte Hände und Füsse sind das Resultat. Achten Sie darauf, dass Ihre Winterschuhe wasserfest sind. 
  8. Ein gesunder Lifestyle: Schauen Sie auf sich: vermeiden Sie Stress, achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und verzichten Sie auf Alkohol und Rauchen. 
  9. Handwärmer: Besonders wenn Sie sich für einen hoffnungslosen Fall halten und einfach immer kalte Hände haben, können Handwärmer helfen. Durch eine chemische Reaktion wechselt das Salz von der darin enthaltenen Essigsäure in einen festen Zustand und setzt Wärme frei. Handwärmer gibt es auch in einer wieder aufladbaren elektrischen Version.

Kalte Füsse – was tun?

Als ob kalte Füsse nicht unangenehm genug wären: Wenn Ihre Füsse komplett auskühlen, dann führt das in vielen Fällen auch zu einer Erkältung. Was Sie gegen kalte Füsse tun können? Im Prinzip überschneidet sich hier viel mit dem, was Sie gegen kalte Hände tun können:

  1. Packen Sie Ihre Füsse gut ein: Tragen Sie dicke Wollsocken und warme, feste Schuhe. Für den Winter hilft Ihnen alles, das warm gefüttert ist. 
  2. Gönnen Sie sich ein Fussbad: Es ist unglaublich entspannend und heizt den ganzen Körper auf: ein langes, ausgedehntes Fussbad. 
  3. Eine wohltuende Massage: Eine Fussmassage tut nicht nur gut und ist entspannend, sondern regt auch die Durchblutung an.

Fazit: So wird Ihnen nicht nur ums Herz warm

Wenn Sie immer kalte Hände und Füsse haben, sollten Sie am ganzen Körper warm angezogen sein und dabei nicht auf Mütze und Schal vergessen. Gönnen Sie sich wohltuende Massagen, warme Fussbäder und anregende Kneipp Kuren: All das verbessert die Durchblutung und sorgt für eine bessere Wärmeversorgung. Achten Sie noch zusätzlich auf einen gesunden Lifestyle: Reduzieren Sie Stress, ernähren Sie sich ausgewogen und verzichten Sie auf Alkohol und Nikotin. Denn wenn Sie sich Gutes tun, wird Ihnen nicht nur ums Herz warm – sondern auch an Händen und Füssen.

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