Haarausfall ist ein Thema, das erstaunlich viele Menschen betrifft. Sowohl
Männer leiden unter Haarverlust als auch Frauen. Trotzdem wird es häufig
tabuisiert, weil es stark mit dem
eigenen Selbstwertgefühl, der Attraktivität und sogar der persönlichen Identität verbunden ist. Wer plötzlich mit Haarverlust konfrontiert wird, versucht es zunächst zu kaschieren und vermeidet jedes Gespräch darüber. Dabei ist gerade der offene Austausch für viele Betroffene eine enorme Entlastung. Wenn wir Haarausfall als das benennen, was er ist –
ein weit verbreitetes medizinisches und ästhetisches Thema – nehmen wir Betroffenen die Scham und können uns offen darüber austauschen, was Haarwuchsmittel wirklich bringen oder ob Haarausfall-Medikamente helfen können. Je unbefangener wir über Haarausfall sprechen, desto eher können wir auch die richtigen Schritte einleiten: Haarausfall-Ursachen abklären, Therapien anpassen und so verhindern, dass Haarverlust zur dauerhaften psychischen Belastung wird.