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Verursacht Milch Hautprobleme?

In der Kindheit wurde uns stets eingeprägt, ein Glas Milch wäre gesund. Dennoch gibt es inzwischen immer mehr Studien, die besagen, dass Milch Pickel verursachen kann. Verursacht Milch also Hautprobleme? Könnte der Verzicht auf Milchprodukte die Haut verändern? Infos und Tipps dazu finden Sie hier.

Viele Frauen kennen es: während des Zyklus ist die Haut okay, kaum bekommt man jedoch die Periode, kommen Unreinheiten ans Tageslicht. Zwar bekommt man das Hautbild mit einer geeigneten Pflegeroutine ganz gut in den Griff, aber die Haut ist ein Organ und verändert sich: Ihr Zustand wechselt mit den Jahreszeiten, passt sich dem Stresslevel an oder reagiert plötzlich und unerwartet, obwohl man lange keine Sorgen mit Hautunreinheiten hatte. Oftmals sind Rötungen,Unterlagerungen an den Schläfen, entzündete, schmerzhafte kleine Pickelchen und und viele Mitesser die Folge. Vielfach wird dem Gedanken auf Milch zu verzichten, um das Hautbild zu verbessern und Akne entgegenzuwirken nicht viel Beachtung geschenkt, da es schliesslich doch auf den ersten Blick schwierig erscheint darauf zu verzichten. Neueste Erkenntnisse zeigen jedoch, dass genau dieser Verzicht auf Milchprodukte wirksam gegen Akne sein kann.

Warum bekommt man durch Milch unreine Haut?

Die negative Wirkung von Milch auf die Haut hat mehrere Gründe:

  • Milch bringt den Hormonhaushalt durcheinander, was sich in einer vermehrten Talgproduktion äussert, die Talgdrüsen der Haut verstopft und dadurch mehr Pickel entstehen lässt.
  • Ausserdem enthält Milch entzündungsfördernde Enzyme, die – natürlich stark abhängig vom eigenen Körper und Stoffwechsel - einem schönen, ebenen Hautbild im Wege stehen können. Auch dies ist ein Grund, warum immer wieder dazu geraten wird, testweise auf Milchprodukte zu verzichten, wenn man unter Hautunreinheiten leidet.

Das wurde auch von Dr. Katrin Kipper (wissenschaftliche Leitung von Vichy) bestätigt: „Milch hat eine so genannte insulinotrope Wirkung – letztendlich sind es die darin enthaltenen Wachstumsfaktoren, die die Akne fördern. Viele Dermatologen berichten, dass bei vielen Menschen eine Akne verschwindet, wenn sie auf Milch verzichten. Das ist nicht immer so, aber relativ häufig. Dies betrifft nicht nur Erwachsene, sondern auch viele Jugendliche. In einem Gespräch bestätigte mir erst kürzlich ein Kollege, dass ca. 40-50 % der Jugendlichen keine Hautprobleme hätten, wenn sie auf Milch verzichten würden.“

Verzicht auf Milch bei Hautproblemen: Worauf ist zu achten?

Eines ist klar: Ernährung ist definitiv ein wichtiger Faktor für schöne Haut. Dabei ist es jedoch auch wichtig sich genügend Zeit zu geben, denn Hautveränderungen passieren nicht über Nacht und brauchen mehrere Wochen und Geduld bis Resultate sichtbar werden. Um Pickel zu vermeiden, sollte dabei darauf geachtet werden Lebensmittel mit einem möglichst niedrigem glykämischen Index zu sich zu nehmen. Milchprodukte gehören dabei nicht dazu, da sie den Blutzuckerspiegel sehr schnell in die Höhe steigen lassen. In welchem Ausmass auf Milch verzichtet werden sollte, um gegen unreine Haut vorzugehen, sind Forscher unterschiedlicher Meinung: Während manche dazu raten bei starken Pickeln komplett auf Milch zu verzichten, raten andere lediglich von einem übermässigen Milchkonsum ab. Wichtig ist jedoch in jedem Fall, dass Sie die Inhaltsstoffe, die in der Milch enthalten sind und vom Körper gebraucht werden in Form anderer Lebensmittel zu sich nehmen. Dazu zählt beispielsweise Kalzium, Zink oder Eisen. Hierfür haben wir 3 Tipps:

1. Der Bedarf an Kalzium kann durch den Verzehr von viel grünem Gemüse gedeckt werden. 

2. Auch Nüsse sind wertvolle Kalziumlieferanten und sind wirksam gegen Pickel und für eine glattere Haut.

3. Trinken Sie Mineralwasser. Denn auch dieses gilt als Kalziumquelle und kann somit helfen auf Milch zu verzichten. Ein kalziumreiches Mineralwasser enthält dabei bis zu 150 Milligramm Kalzium pro Liter.

Welche Alternativen gibt es zu Milchprodukten, wenn ich meine Haut verbessern will?

Um den Verzicht auf Milchprodukte bei Hautproblemen durchzuhalten, ist es ebenso wichtig die richtigen Alternativen auf den Speiseplan zu setzen. So stehen beispielsweise für den morgendlichen Milchkaffee viele milchfreie Optionen, wie diverse Sojamilcharten, aber auch Reis-, Mandel-, Kokosmilch und mehr zur Auswahl. Versuchen Sie doch auch mal einen Tee morgens zu trinken. Auch was Joghurt & Co betrifft gibt es bereits viele Möglichkeiten, Produkte durch eine milchfreie Variante zu ersetzen.

Ab wann wirkt der Verzicht auf Milchprodukte bei unreiner Haut?

Erste Erfolge können sich bereits nach einem Monat einstellen. Frauen erzählen, dass sich schon nach zwei Monaten die Haut merklich verändert hat. So verschwanden Unterlagerungen und Entzündungen und die Haut wirkte beruhigter, glatter und reiner. Ein wichtiger Schlüssel zu gesunder Haut heisst somit: Neben einer abgestimmten Pflege spielt die Ernährung eine grosse Rolle für unser Hautbild und zwar in jedem Alter.

Was ist die richtige Pflege, um die Verbesserung meines Hautbildes zusätzlich zu unterstützen?

Ganz klar: Neben dem Verzicht auf Milchprodukte ist auch auf die richtige Pflege zu achten, um Hautproblemen entgegenzuwirken. Diese Pflegetipps helfen Ihnen dabei:

1. Wenden Sie einmal die Woche ein Peeling an (z.B. Tri-Activ von Normaderm).

2. Sorgen Sie für ausreichend Feuchtigkeit. Das ist insbesondere bei unreiner Haut essentiell, da diese rund um die Uhr mit Feuchtigkeit versorgt werden muss. Besonders gut eignet sich hierbei die Normaderm Phytosolution.

3. Legen Sie wert auf eine gründliche Reinigung Ihrer Haut.

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