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10 Tipps gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren

Die Wechseljahre und Hitzwallungen: untrennbar verbunden?

Hitzewallungen und Schweissausbrüche verbinden die meisten Frauen mit den Wechseljahren (Klimakterium). Das sagt schon einiges aus über diese unbehagliche Phase der Hormonumstellung. Tatsächlich werden fast alle Frauen während der Wechseljahre von Hitzewellen heimgesucht: mehrmals am Tag werden sie von Wärmewellen erfasst, oft begleitet von Schweissausbrüchen, einem Druck im Kopf und rasenden Herzklopfen. Aber wir haben eine gute Nachricht für Sie: Mit unseren Tipps können Sie mehr als nur die Wechseljahre abwarten, bis Sie sich wieder in Ihrer Haut wohlfühlen: Wir zeigen Ihnen, wie Sie beschwerdefrei durch diese aufregende Zeit kommen.

Was ist die Menopause?

Wechseljahre, Klimakterium und Menopause werden oft als Synonyme verwendet, bedeuten aber nicht dasselbe. Die Menopause bezeichnet die letzte Regelblutung einer Frau und endet somit ihren fruchtbaren Lebensabschnitt: Ab da kann sie nicht mehr schwanger werden. Die Wechseljahre – medizinisch „Klimakterium“ – sind die Zeitspanne von Monaten oder auch Jahren, in denen sich der Hormonaushalt einer Frau umstellt. Die Menopause schliesst die Wechseljahre ab.

Warum bekommt man Hitzewallungen?

Wieso es genau zu Hitzewallungen während der Wechseljahre kommt, konnte noch nicht gänzlich erforscht werden. Sicher ist aber, dass bei der Ursache für Hitzewallungen während der Wechseljahre die massive Hormonumstellung eine grosse Rolle spielt. Es wird vermutet, dass das Absinken des Östrogenspiegels eine gesteigerte Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin bedingt, was wiederum die Hitzewallungen auslöst: Laut Experten verursacht der zunehmende Östrogenmangel eine Fehlsteuerung der zentralen Thermoregulation im Gehirn. Kurz gesagt: Der Körper muss sich erst einmal mit der neuen Situation zurechtfinden.

Wann sind die Hitzewallungen am schlimmsten?

Die Hitzewallungen sind am schlimmsten in der zweiten Phase der Wechseljahre, der Perimenopause. Zur näheren Erklärung müssen wir uns diese Zeit der Hormonumstellung, die einen ganz neuen Lebensabschnitt einläutet, genauer ansehen. Die Wechseljahre werden in drei Phasen geteilt: Der Prämenopause, der Perimenopause und der Postmenopause.

1. Die Prämenopause setzt bei den meisten Frauen Anfang 40 ein: Ihre Eierstöcke sind nicht mehr so aktiv und es werden weniger Hormone produziert. Normalerweise ist die Regelblutung während dieser Phase schon unregelmässiger. PMS (Premenstrual syndrome) oder Beschwerden während der Periode können hier vermehrt auftreten: Kopfschmerzen, Wassereinlagerungen, Brustspannen.

2. Die Perimenopause, der zweite Abschnitt der Wechseljahre, beginnt Mitte bis Ende 40 und dauert durchschnittlich vier Jahre. Der weibliche Hormonspiegel fällt schlagartig ab, bis die Regelblutung schliesslich ganz ausbleibt. Dieser Abschnitt ist mit den meisten Beschwerden verbunden: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, extreme Hitzewallungen.

3. Die Postmenopause ist die letzte Stufe der Wechseljahre. Die Produktion der weiblichen Hormone wird komplett heruntergefahren und die Frau ist nicht mehr fruchtbar. Beschwerden wie Hitzewallungen lassen jetzt nach. Das Haarwachstum und die Hautstruktur verändert sich: die Haut ist jetzt merkbar trockener, die Elastizität von Haut, Gelenken und Knochen lässt nach. Im Schnitt endet diese Phase Ende 50, Anfang 60.

4. Dann kommt die Menopause, das Ende der Wechseljahre und der damit verbundenen Beschwerden.

Was kann man gegen Hitzewallungen tun?

Obwohl fast jede Frau Hitzewallungen spontan mit den Wechseljahren verbindet, können ihnen andere Ursachen zugrunde liegen: Weitere mögliche Auslöser sind Lebensstilfaktoren, Medikamente und bestimmte Erkrankungen. Bei dem Verdacht auf Medikamente oder einer Erkrankung, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Wenn Sie aber eine gesunde Frau in den Wechseljahren sind und an den unangenehmen Hitzeattacken leiden, verraten wir Ihnen 10 wirksame Tipps, die Ihnen helfen werden, diese Jahre der Umstellung beschwerdefrei zu meistern.

10 Tipps gegen Hitzewallungen

1. Verzichten Sie auf scharfes Essen

Scharfe Lebensmittel oder Gewürze können Hitzewallungen auslösen oder verstärken. Versuchen Sie daher weitestgehend darauf zu verzichten, vor allem beispielsweise in Restaurants, in denen es ohnehin schon warm ist.

2. Kühles Schlafzimmer gegen Hitzewallungen

Um nächtliche Hitzewallungen während der Wechseljahre zu vermeiden, sollten Sie Ihr Schlafzimmer möglichst kühl halten. Lüften Sie vor dem Schlafen ausreichend und setzen Sie auf ein dünnes Nachthemd und leichte Decken.

3. Frischekick für unterwegs

Kleine Kühlpads oder Thermalwasser können unterwegs für den nötigen Frischekick sorgen. Sollten Sie beispielsweise in der U-Bahn eine Hitzewallung bekommen, können Sie mit Vichy Thermalwasser für Erfrischung und Abkühlung sorgen.

4. Trinken Sie genug

Trinken Sie ausreichend Wasser, denn dadurch vermeiden Sie die Symptome der Wechseljahre wie Hitzewallungen oder Kopfschmerzen. Doch nicht nur Trinken, sondern auch Snacks wie Wassermelone oder Orangen versorgen Ihren Körper mit Flüssigkeit.

5. Yoga zur Entspannung

Stress oder Angstzustände können vor allem während der Wechseljahre zu Hitzewallungen führen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich bewusst entspannen. Aktuelle Studien haben ergeben, dass Yoga helfen kann, diese negativen Gefühle zu reduzieren.

6. Zwiebellook

Der Zwiebellook ist die modische Lösung gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren. Vermeiden Sie dicke Strickpullover, setzen Sie stattdessen auf mehrere Lagen dünner Oberteile. Greifen Sie hier zu Materialien wie Baumwolle oder Seide, die luftdurchlässig sind und sich bei Hitzewallungen Lage für Lage ausziehen lassen.

7. Pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel

Studien haben gezeigt, dass B-Vitamine wie Folsäure Hitzewallungen verringern können. Folsäure hat eine beruhigende Wirkung auf den Körper, da es Reize auf das Gehirn ausübt, die die Hormone im Gleichgewicht halten. Greifen Sie zu Lebensmitteln, die mit Folsäure angereichert sind: Reis, Spargel, Orangen, Tofu und Spinat.

8. Vermeiden Sie heisses Duschen

Im ersten Moment mag ein heisses Bad oder eine heisse Dusche entspannend wirken. Dadurch wird jedoch Ihre Körpertemperatur erhöht und Sie sind anfälliger für Hitzewallungen. Lauwarmes Wasser gibt Ihrem Körper die nötige Erfrischung und ist dennoch nicht zu kalt.

9. Trinken Sie kalte Getränke

Versuchen Sie so wenig warme Getränke wie möglich zu trinken – greifen Sie lieber zu gekühlten Drinks. Geniessen Sie diese in kleinen Schlucken, um Ihren Körper mit Flüssigkeit zu versorgen.

10. Akkupunktur in den Wechseljahren

Viele Frauen haben die Erfahrung gemacht, dass Akkupunktur die Intensität und Häufigkeit von Hitzewallungen in den Wechseljahren reduziert. Durch die feinen Nadeln werden bestimmte Punkte im Körper aktiviert, die für das Ausschütten von Endorphinen verantwortlich sind. Dadurch bleibt Ihre Körpertemperatur konstant und Hitzewallungen werden weniger.

Sagen Sie Hitzewallungen den Kampf an!

Die Wechseljahre sind eine schwierige Zeit der Umstellungen und bleiben leider für viele Frauen nicht beschwerdefrei. Oft sind Hitzewallungen, Kopfschmerzen und Schweissausbrüche die unangenehmen Begleiterscheinungen der ohnehin nicht sehr leichten Zeit. Doch lassen Sie sich nicht unterkriegen, sagen Sie mit den Tipps von Vichy den Hitzewallungen den Kampf an, konzentrieren Sie sich auf Ihren Körper und seine Bedürfnisse und läuten Sie glücklich und beschwerdefrei die Menopause ein!

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