So wirst du Psoriasis auf der Kopfhaut wieder los

Psoriasis befällt oft Stirn, den Nacken und den Bereich hinter den Ohren. Besonders unangenehm fühlt sich die Schuppenflechte auf der Kopfhaut an, weil sie mit Juckreiz und Trockenheit einhergeht. Wir verraten dir an dieser Stelle, was wirklich hilft.

Person von hinten, die ihre Kopfhaut mit Psoriasis offenlegt

Psoriasis: Die Kopfhaut-Schuppenflechte richtig verstehen

Als Schuppenflechte bezeichnet man eine chronische Hauterkrankung, bei der sich die Hautzellen viel schneller erneuern als es normalerweise der Fall ist. Statt in 28 Tagen läuft diese Erneuerung in nur vier bis fünf Tagen ab. Die Haut kommt dadurch mit dem Abstossen der Zellen nicht mehr hinterher und es bildet sich eine sichtbare Hornschicht.

 

Der Grund dafür ist eine Fehlsteuerung des Immunsystems. Es hält körpereigenes Gewebe für fremd und löst eine Entzündungsreaktion aus, die die Zellerneuerung stark beschleunigt.

Besonders oft ist davon auch die Kopfhaut betroffen – etwa die Hälfte aller Menschen mit Psoriasis kennt diese Form der Psoriasis capitis – also der Schuppenflechte auf der Kopfhaut.

Wie macht sich die Psoriasis auf der Kopfhaut bemerkbar?

Die Schuppenflechte auf der Kopfhaut, zeigt sich auf sehr unterschiedliche Weise. Typisch sind scharf begrenzte, gerötete und verdickte Hautstellen. Die Krankheit verläuft oft in Schüben – mal treten die Beschwerden verstärkt auf, dann wieder verschwinden sie für eine Zeit fast vollständig.

 

Das sind häufige Symptome:

 

  • scharf begrenzte, gerötete und verdickte Hautstellen
  • silberweisse oder gelbliche Schuppen, die fest an der Kopfhaut haften
  • starker Juckreiz auf der Kopfhaut, der den Alltag beeinträchtigen kann
  • trockene und rissige Kopfhaut mit Spannungsgefühl
  • entzündete Hautareale, die sich bis zur Stirn, in den Nacken oder hinter die Ohren ausbreiten können

 

Meistens sind die verhornten Hautzellen und Schuppen stark sichtbar werden von den Betroffenen auch als ästhetische Beeinträchtigung wahrgenommen. 

 

Man unterscheidet verschiedene Schweregrade

Die Krankheit kann in ihrer Ausprägung sehr stark variieren. Je nachdem, wie gross die betroffene Fläche ist und wie intensiv du die Symptome wahrnimmst, lassen sich drei Schweregrade unterscheiden: 

 

  1. Bei der leichten Form sind weniger als 50 Prozent der Kopfhaut betroffen. Rötungen und Schuppenbildung sind nur leicht ausgeprägt, und der Juckreiz hält sich in Grenzen.

  2. Die mittelschwere Form betrifft ebenfalls weniger als die Hälfte der Kopfhaut, allerdings fallen die Symptome deutlicher auf. Plaques und Schuppen bilden sich, und der Juckreiz kann zunehmend unangenehm werden.

  3. Die schwere Form betrifft mehr als die Hälfte der Kopfhaut. Die Symptome sind grossflächig sichtbar, begleitet von starker Schuppenbildung, intensiven Rötungen und starkem Juckreiz, der den Alltag deutlich beeinträchtigen kann.

 

Es ist besonders wichtig, schon die ersten Symptome einer Psoriasis ernst zu nehmen. Denn gerade im Anfangsstadium kannst du bei einer Schuppenflechte auf der Kopfhaut durch eine schnelle Behandlung die Ausbreitung der Symptomatik merklich eindämmen.

 

Psoriasis kann auch Haarausfall begünstigen

In einigen Fällen kann Psoriasis auf der Kopfhaut vorübergehenden Haarausfall auslösen. Das passiert, wenn sich die Plaques direkt an den Haarwurzeln bilden. Dadurch brechen die Haare ab oder fallen aus. Meist wachsen sie nach einer erfolgreichen Behandlung aber gleich wieder nach.
In seltenen Fällen kann es jedoch auch zu dauerhaftem Haarausfall kommen, besonders wenn die Kopfhaut bereits stark geschädigt wird.

Unser Tipp: Um dein Haar zu stärken und den Haarverlust zu reduzieren, kannst du zusätzlich das DERCOS Aminexil Clinical 5 von Vichy verwenden. Diese Pflege ist speziell für Frauen entwickelt worden und enthält eine Kombination aus Aminexil, Arginin und Vitaminen, welche die Haarwurzeln kräftigen und das Haarwachstum fördern. Speziell für Haarausfall bei Männern gibt es das DERCOS Aminexil Clinical 5 für Männer. In Kombination mit einem kräftigenden Shampoo gegen Haarausfall wie DERCOS Vitalshampoo mit Aminexil® optimierst du deine Haarpflege bei Schuppenflechte. 

Welche Ursachen hat die Schuppenflechte am Kopf?

Haaransatz einer blonden Frau mit Schuppenflechte auf der Kopfhaut

Die genauen Ursachen für Psoriasis auf der Kopfhau tsind bis heute nicht vollständig geklärt. Eine genetische Veranlagung gilt jedoch als wichtigster Risikofaktor. Wer Familienmitglieder mit Psoriasis hat, trägt ein deutlich erhöhtes Risiko, ebenfalls daran zu erkranken. Entscheidend ist allerdings das Zusammenspiel mit äusseren Einflüssen und sogenannten Triggern, die einen Schub auslösen können. Studien zeigen, dass Stress, Infektionskrankheiten oder hormonelle Umstellungen häufig als Auslöser wirken1. Auch Sonnenbrand, Hautverletzungen und Klimaveränderungen können Schübe begünstigen.

 

Darüber hinaus haben Wissenschaftler herausgefunden, dass bestimmte Medikamente, insbesondere solche gegen Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einen Einfluss auf die Entstehung oder Verschlimmerung der Psoriasis haben können. Trotz einer genetischen Veranlagung muss die Krankheit jedoch nicht zwingend ausbrechen – viele Betroffene bleiben symptomfrei, solange diese zusätzlichen Auslöser vermieden werden.

Psoriasis auf der Kopfhaut: was hilft?

Bei der Behandlung von Psoriasis auf der Kopfhaut geht es vor allem darum, die Kopfhaut zu beruhigen und die Entzündung zu lindern. Nur so kann sich die Haut wieder normalisieren. Ein wichtiger Teil der Therapie ist es, die übermässige Schuppenbildung einzudämmen und die betroffenen Stellen mit geeigneten Wirkstoffen zu behandeln.

Um die Schuppen zu lösen, sind sogenannte keratolytische Wirkstoffe effektiv, die den Abschuppungsprozess fördern. Diese Mittel weichen die festen Schuppen auf, sodass sie sich anschliessend leichter entfernen lassen.

 

Nicht zu vergessen: Die Kopfhaut braucht ausreichend Feuchtigkeit. Trockene Haut neigt zu Spannungsgefühlen und kann die Symptome verschlimmern. Feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte können die Hautschutzbarriere stärken und das Gleichgewicht der Kopfhaut wiederherstellen.

 

Verwende ein Psoriasis-Shampoo zur Pflege deiner Kopfhaut

Auf der Kopfhaut ist es natürlich schwer möglich, einfach Cremes oder Seren aufzutragen. Daher ist das Mittel der Wahl ein Shampoo für Kopfhaut-Psoriasis. Das DERCOS PSOlution Shampoo von Vichy wurde speziell für schuppige und gereizte Kopfhaut entwickelt. Es enthält eine Kombination hochwirksamer Inhaltsstoffe, die gezielt auf die Symptome bei Psoriasis auf der Kopfhaut eingehen:

 

  • Salicylsäure (5%)
    Dieser Wirkstoff fördert den Abschuppungsprozess, indem er die oberste Hornschicht der Haut aufweicht. Dadurch lösen sich Schuppen leichter. Deine Kopfhaut wird sanft geglättet, ohne dabei gereizt zu werden2.

  • Urea (10%)
    Urea ist ein natürlicher Feuchthaltefaktor, der auch im Körper vorkommt und der Haut intensiv Feuchtigkeit spendet. Urea hilft, die natürliche Schutzbarriere der Haut zu stärken. Gleichzeitig wirkt es beruhigend und macht die Kopfhaut geschmeidiger, wodurch sich weniger Spannungsgefühle bemerkbar machen3.

  • Glycerin
    Glycerin bindet Feuchtigkeit in der Haut und schützt sie vor dem Austrocknen. Es unterstützt die Regeneration der Haut und sorgt für ein angenehmes Hautgefühl, selbst bei häufigem Waschen4.

 

Das Zusammenspiel dieser Inhaltsstoffe macht das Shampoo zu einem idealen Begleiter bei Psoriasis. Es pflegt die Kopfhaut, reduziert die Schuppenbildung und hilft dabei, Entzündungen zu beruhigen, sodass die Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht kommt.

Ist Psoriasis heilbar?

Psoriasis ist eine chronische Hauterkrankung, die leider bislang nicht heilbar ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass du mit den Symptomen einfach leben musst.

Du kannst durch eine gute Pflegeroutine deine Beschwerden deutlich lindern und auch durch einen angepassten Lebensstil den Ausbruch der Schübe kontrollieren. Dadurch ist es sogar möglich, nahezu symptomfreie Phasen zu erleben.

 

Eine frühzeitige und konsequente Anwendung des Psoriasis-Shampoos ist dabei entscheidend. Auch wenn die Schuppenflechte auf der Kopfhaut nie vollständig verschwindet, kannst du mit der richtigen Unterstützung deine Lebensqualität deutlich verbessern und Schüben besser vorbeugen.

Tipps rund um eine gute Pflege von Haar und Kopfhaut bei Psoriasis

Frau steht im Badezimmer vor dem Spiegel und kämmt ihre Haare sanft
Auch wenn Psoriasis nicht heilbar ist, kannst du die Symptome mit der richtigen Pflege gut kontrollieren. Eine passende Routine beruhigt die Kopfhaut, reduziert Schuppenbildung und schützt dein Haar. Die folgenden Tipps helfen dir dabei:

 

  • Vermeide Hitze: Wasche dein Haar mit lauwarmem Wasser, um die Kopfhaut nicht auszutrocknen. Lass es an der Luft trocknen oder nutze den Föhn nur auf niedriger Temperatur.

  • Schonende Haarfärbung: Während eines Schubs solltest du auf Haarfärbe- und Bleichmittel verzichten. Nutze stattdessen Naturprodukte und informiere deinen Friseur über die Psoriasis. Sprich vor dem Färben am besten mit deinem Arzt.

  • Schutz vor UV-Strahlung: Sonnenlicht kann bei Psoriasis helfen, aber ein Sonnenbrand verschlimmert die Beschwerden. Trage bei starker Sonne eine Kopfbedeckung und meide die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr.

  • Weiche Bürsten verwenden: Harte Borsten oder starkes Bürsten reizen die Kopfhaut und können Entzündungen verstärken. Setze auf weiche Bürsten und kämme dein Haar sanft.

 

Mit diesen Tipps kannst du die Gesundheit deiner Kopfhaut verbessern und das Risiko für neue Schübe reduzieren.

Fazit: So bekommst du Psoriasis auf der Kopfhaut in den Griff

Psoriasis auf der Kopfhaut ist zwar eine chronische Erkrankung, doch mit der richtigen Pflege und Behandlung kannst du die Symptome deutlich reduzieren. Ein gutes Pflegeshampoo kann deine Kopfhaut optimal pflegen und versorgen, sodass sich deutlich weniger Schuppen darauf ablagern. Genauso wichtig wie ein gutes Psoriasis-Shampoo gegen Schuppenflechte auf der Kopfhaut ist aber auch das Vermeiden von Triggern wie Stress oder Sonnenbrand, um deine Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Auch wenn eine Heilung bisher nicht möglich ist, kannst du durch eine konsequente Pflege und Anpassung deiner Lebensgewohnheiten lange beschwerdefreie Phasen erreichen und deine Lebensqualität verbessern.

 

Veröffentlicht am xx.xx.x

 

 

Quellen:

  1. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31491865/
  2. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1046/j.1365-4362.1999.00500.x
  3. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30378232/
  4. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17524122/

Häufig gestellte Fragen

1. Sollte man die Haare föhnen bei Psoriasis auf der Kopfhaut?

Ja, aber achte darauf, den Föhn nur auf niedriger Stufe zu verwenden. Hohe Temperaturen trocknen die Kopfhaut aus und können die Symptome verschlimmern. Lass dein Haar, wenn möglich, an der Luft trocknen oder stelle den Föhn auf eine kühlere Stufe, um die Kopfhaut zu schonen.

2. Ist Psoriasis ansteckend?

Nein, Psoriasis ist nicht ansteckend. Sie gehört zu den autoimmunbedingten Erkrankungen, bei denen das Immunsystem körpereigene Zellen angreift. Du kannst also weder andere anstecken noch dich bei jemandem mit Psoriasis infizieren.

3. Kann Stress Psoriasis-Schübe auslösen?

Ja, Stress ist ein bekannter Auslöser für Psoriasis-Schübe. Hohe Belastungssituationen können die Symptome verschlimmern oder einen neuen Schub auslösen. Entspannungstechniken und Stressmanagement helfen dabei, die Krankheit besser unter Kontrolle zu halten.
Person in weissem Hemd hält ein Smartphone in der Hand und berührt mit der anderen Hand eine Haarsträhne.

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