Psoriasis: Die Kopfhaut-Schuppenflechte richtig verstehen
Als Schuppenflechte bezeichnet man eine chronische Hauterkrankung, bei der sich die Hautzellen viel schneller erneuern als es normalerweise der Fall ist. Statt in 28 Tagen läuft diese Erneuerung in nur vier bis fünf Tagen ab. Die Haut kommt dadurch mit dem Abstossen der Zellen nicht mehr hinterher und es bildet sich eine sichtbare Hornschicht.
Der Grund dafür ist eine Fehlsteuerung des Immunsystems. Es hält körpereigenes Gewebe für fremd und löst eine Entzündungsreaktion aus, die die Zellerneuerung stark beschleunigt.
Besonders oft ist davon auch die Kopfhaut betroffen – etwa die Hälfte aller Menschen mit Psoriasis kennt diese Form der Psoriasis capitis – also der Schuppenflechte auf der Kopfhaut.