
DERCOS Vitalshampoo mit Aminexil®
Kräftigendes Shampoo gegen Haarverlust mit Aminexil® für alle Haartypen – stärkt die Haarwurzel und mildert Haarverlust aufgrund von Haarbruch.
Haarausfall durch Stress kommt oft vor und ist meist reversibel. Psychischer oder körperlicher Dauerstress bringt den Haarzyklus aus dem Gleichgewicht. Wir zeigen, wie du die Ursachen erkennst und den Haarverlust stoppen kannst.

Haarausfall durch Stress beschreibt einen stressbedingten Eingriff in den natürlichen Haarwachstumszyklus. Normalerweise befinden sich etwa 85 bis 90 % der Haare permanent in der Wachstumsphase, auch Anagenphase genannt.1 Stress kann dieses Gleichgewicht jedoch abrupt verschieben. Der Fachbegriff für diese Art von Haarausfall lautet Telogenes Effluvium und beschreibt eine Form des diffusen Haarausfalls. Dabei wechseln ungewöhnlich viele Haare gleichzeitig in die Ruhephase – die sogenannte Telogenphase – und fallen einige Wochen später aus. Dieser verzögerte Haarverlust erklärt, warum viele Betroffene den Zusammenhang zunächst nicht erkennen.
Stress hat direkte Auswirkungen auf fast alle Bereiche des Körpers, darunter Hormone, Nerven und Blutgefässe.2 Cortisol, das zentrale Stresshormon, spielt dabei eine Schlüsselrolle. Zusätzlich verengen sich bei Dauerstress die Blutgefässe. Die Haarwurzeln erhalten so weniger Sauerstoff und Nährstoffe.3 Gleichzeitig werden Wachstumsprozesse im Körper heruntergefahren, weil der Körper bei einem hohen Cortisol-Level in den Überlebensmodus schaltet. Darüber hinaus nehmen Entzündungsreaktionen häufig zu. Diese können die Kopfhaut reizen und das Haarwachstum weiter stören.

Wir alle kennen Stress aus unserem Alltag. Es steckt jedoch noch viel mehr dahinter als „nur“ psychische Anspannung oder emotionale Belastung. Für den Körper bedeutet Stress jede Situation, die sein inneres Gleichgewicht stört und eine Anpassungsreaktion erfordert. Dazu zählen neben emotionalem Stress wie Trennung oder Trauer auch anhaltender Arbeitsdruck und dauerhafte Überforderung. Ebenso wirken Schlafmangel über Wochen, Infekte, Fieber, Operationen oder andere Erkrankungen als körperlicher Stressor. Der Organismus unterscheidet dabei nicht zwischen seelischem und körperlichem Stress – jede Form aktiviert dieselben hormonellen Stressreaktionen. Besonders kritisch ist Dauerstress ohne Regeneration, da der Körper nicht mehr in den Erholungsmodus wechselt.
Ja, Depressionen und Haarausfall sind nicht selten miteinander verbunden.4 Die Erkrankung selbst sowie der begleitende psychische Stress wirken sich auf den Haarzyklus aus und können diesen erheblich durcheinanderbringen. Zusätzlich spielen körperliche Begleiterscheinungen wie Appetitlosigkeit, Schlafstörungen oder bestimmte Medikamente eine Rolle. Auch Antidepressiva können den Haarzyklus bei manchen Menschen beeinflussen.
Stressbedingter Haarausfall zeigt sich vor allem durch plötzlichen, starken Haarverlust ohne erkennbaren Grund. Die Kopfhaut wirkt dabei meist unverändert. Weitere typische Anzeichen sind
Bei Unklarheiten kann ein Arztbesuch sinnvoll sein, um andere Ursachen für Haarausfall auszuschliessen, wie beispielsweise Eisenmangel oder Schilddrüsenprobleme. Eine frühzeitige Abklärung hilft, gezielt gegenzusteuern und unnötige Sorgen zu vermeiden.
Die gute Nachricht: Sobald die zugrunde liegende Stressursache behoben ist, normalisiert sich der Haarzyklus in der Regel von selbst. Der verstärkte Haarverlust stoppt häufig nach drei bis sechs Monaten. Da das Nachwachsen der Haare oft eher unauffällig beginnt, wirst du Verbesserungen wahrscheinlich verzögert wahrnehmen. Hält die Stressbelastung jedoch weiter an oder treten wiederholt Stressphasen auf, kann sich der Haarausfall verlängern. In diesem Fall entwickelt sich aus einem akuten, stressbedingten Haarverlust ein chronisches telogenes Effluvium, bei dem eine ärztliche Abklärung erforderlich sein kann.

Die effektivste Strategie gegen stressbedingten Haarausfall ist die Ursachenbehandlung. Deine Haare können nur dann dauerhaft gesund nachwachsen, wenn das Stressniveau im Körper sinkt und hormonelle Prozesse sich langfristig stabilisieren. Bewährt haben sich dabei:
Geduld spielt ebenfalls eine zentrale Rolle, da sichtbares Haarwachstum mehrere Monate benötigt. Medikamente sind hingegen meist nicht notwendig.
Auch wenn sich deine Kopfhaut im Gleichgewicht zu befinden scheint und keine vermehrte Schuppung oder Anzeichen von Entzündungen aufweist, ist eine sanfte und schonende Haarpflege wichtig. Ideal ist eine Kombination aus Shampoo und Kopfhaut-Serum speziell gegen Haarverlust. Diese Produkte enthalten Wirkstoffe, die die Haarfollikel sowie das Haar selbst stärken und das Haarwachsrum aktiv fördern.
Wasche deine Haare wie gewohnt und verwende dabei ein Shampoo wie das Vichy DERCOS Vital+ Anti-Haarverlust Shampoo. Seine kräftigende Formel gegen Haarverlust für alle Haartypen enthält den Wirkstoff Aminexil®, der für eine bessere Verankerung der Haarwurzel in der Kopfhaut sorgt. Der ebenfalls enthaltene Vitamin-B-Komplex stärkt Haar und Kopfhaut zusätzlich.
Tipp: Damit Haar und Kopfhaut zusätzlich geschont werden, nutze lauwarmes Wasser, um das Shampoo auszuspülen. Drücke anschliessend das Wasser mit einem weichen Tuch aus den Haaren, anstatt sie trockenzurubbeln. Möchtest du deine Haare föhnen und/oder stylen, achte auch hier auf möglichst niedrige Temperaturen. So wirkst du Haarbruch bestmöglich entgegen.
Ja, durch Stress ausgelöster Haarverlust ist in der Regel vollständig reversibel. Sobald der Körper wieder in Balance kommt, starten die Haarfollikel erneut mit der Wachstumsphase. Die neuen Haare sind anfangs feiner, kräftigen sich aber mit der Zeit. Entscheidend ist hier vor allem Konsequenz und Achtsamkeit im Alltag. Wenn du Stress dauerhaft reduzierst und auf eine gesunde, ausgeglichene Lebensweise achtest, gibst du den Haaren die beste Chance, ihr ursprüngliches Volumen zurückzuerlangen.
Haarausfall durch Stress ist eine häufige, oft unterschätzte Reaktion des Körpers auf Überlastung. Der Haarverlust tritt zeitversetzt sowie gleichmäßig über den Kopf verteilt auf und bleibt in den meisten Fällen nicht dauerhaft bestehen. Der Schlüssel zu vollem Haar liegt – wie bei jeder Form von Haarausfall – in der Ursachenbehandlung: Stressmanagement, hormonelle Balance, ausreichende Nährstoffversorgung und sanfte, stärkende Pflege. Indem du früh reagierst und einem ganzheitlichen Ansatz folgst, kannst du den Haarzyklus stabilisieren und das Nachwachsen der Haare unterstützen.
Quellen: